Drei Lokalisationen
Eine Patellafraktur kann den Streckapparat beeinträchtigen. Eine Tibiaplateaufraktur kann die Gelenkfläche eindrücken. Eine distale Femurfraktur betrifft den Knochen oberhalb des Knies und kann sich bis ins Gelenk erstrecken.
Die Erstbeurteilung
Eine Schnelluntersuchung sucht nach Haut-, Nerven- und Gefäßläsionen. Röntgenaufnahmen, gegebenenfalls ergänzt durch eine Computertomographie (CT), verdeutlichen die Verlagerung und Gelenkschäden.
Behandlung
Einige stabile, minimal verschobene Frakturen erfordern eine Ruhigstellung. Andere erfordern eine Reposition und Fixierung. Die Entscheidung hängt auch vom Zustand des Gewebes und der Knochenqualität ab. Die Belastungsanweisungen werden individuell angepasst.
Genesung
Die Nachsorge überwacht Heilung und Beweglichkeit. Die Rehabilitation begleitet die Genesung; Steifheit, verzögerte Wundheilung oder sekundäre Arthrose können weiterhin auftreten. Schmerzen allein reichen nicht aus, um zu bestimmen, wann die Belastung wieder aufgenommen werden kann.
Ihre Fragen.
Wann sollte ich den Notruf wählen?+
Eine tiefe Wunde, eine ausgeprägte Fehlstellung, ein kalter oder tauber Fuß oder rasch zunehmende Schmerzen nach einem Trauma erfordern eine sofortige ärztliche Untersuchung. Rufen Sie 15 oder 112 an; versuchen Sie nicht, das Knie selbst wieder einzurenken.